Pressa-Sessel "D62-E" von TECTA

Artikel-Nr. 1283113

Pressa-Sessel "D62-E" von TECTA
Inspiration und Detailbilder
  • Produktbeschreibung

    Geschichte
    Andere Recherchen führen zu einem 1928 entworfenen Sessel, der für den sowjetischen Pavillon der »Pressa«-Ausstellung in Köln vorgesehen ist und erst nach deren Eröffnung skizziert wird. Der bequeme Halbkreis – ein gepolsterter Vorläufer des transportablen Dresdener Sperrholzmodells – sollte clubgerechte Konzentration ermöglichen, die für den Ausstellungsteil »Lenin und die Presse« erwünscht ist.
    Heute lädt das ursprünglich rot gefasste Modell auch zu anderer Lektüre ein. Etwa zu der des Buches »Die geraubten Bilder« von Ingeborg Prior über das Leben von Sophie Lissitzky-Küppers und ihre Kunstsammlung. Dort kann man dann lesen, dass Lissitzkys Sohn Jen nach der Emigration 1989 aus der UdSSR mit Frau Natascha und Berhardinerin Dschuna zunächst für drei Jahre bei Tecta aufgenommen wurde. Was nicht im Buch steht ist, dass Dschuna in einer Transportkiste reiste, die eigens für sie von Tecta angefertigt wurde. Aber dies ist nur ein Hinweis darauf, dass zur Gestaltung Künstler, Konstrukteure und Tüftler gleichermaßen gehören – Menschen eben, die sich mit ihren Aufgaben identifizieren.

     

    Material & Farbe
    Rahmen: Edelstahl hochglanz poliert
    Polsterung: Stoff oder Leder

    Maße (cm)
    Breite: 75
    Tiefe: 63
    Höhe: 71
    Sitzhöhe: 43


    Abweichungen in Struktur, Farbe sowie bzgl. der Maßdaten bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten, soweit diese in der Natur der verwendeten Materialien (etwa Massivhölzer, Furniere, Natursteinplatten, Leder, textile Produkte) liegen und handelsüblich sind. Gerade die Verarbeitung und Bearbeitung von Naturprodukten kann es mit sich bringen, dass aus diesen Produkten hergestellte Möbelstücke nicht in jedem Fall eine völlig gleiche Beschaffenheit aufweisen.

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